Die Activator-Technik ist eine der sanftesten chiropraktischen Behandlungstechniken. Sanft deshalb, weil die Justierungen mit einem speziellen Instrument, dem Adjuster (oder Activator, Integrator, je nach Modell) ausgeführt werden.

Die Impulse sind völlig risikolos und können auch bei starker Osteoporose, bei Kleinkindern und überall dort gesetzt werden, wo die meisten anderen Techniken nicht möglich wären. Die Effektivität ergibt sich hierbei durch einen unglaublich schnellen kleinen Impuls, viel schneller als es eine menschliche Hand je sein könnte. Grundlage für die Justierungen bildet ein sogenannter Beilängentest, der in Bauchlage ausgeführt wird.

Das Prinzip ist ganz einfach. Wenn der Körper in Balance ist, sind beide Beine gleich lang. Auszuschließen sind natürlich anatomische Beinlängenunterschiede (beispielsweise nach Frakturen).

Verschiedene Mechanismen wie etwa ein subluxierter Beckenknochen lassen ein Bein kürzer erscheinen (man spricht dann auch von einem Beckenschiefstand mit all seinen Folgen: Skoliose, Fehlbelastung von Hüften, Kniegelenken...). Dies ist natürlich eine funktionelle Verkürzung, d.h. wenn der/die subluxierte(n) Knochen justiert werden, werden beide Beine wieder gleich lang!

Fatalerweise werden diese funktionellen kurzen Beine in der Praxis meist nicht erkannt und den Patienten werden Absatzerhöhungen oder Einlagen verordnet, was natürlich die Statik völlig aus dem Gleichgewicht bringt...

Aber der Beinlängentest geht noch weiter. Jeder Mensch hat ein sogenanntes reaktives Bein. Wenn ein subluxierter Knochen noch stärker in die Subluxation gedrückt wird (hierbei entsteht Stress im Körper), verkürzt sich das reaktive Bein.

In der Activator-Technik setzt man gezielte Bewegungen ein, um jeweils einen bestimmten Knochen zu stressen. Auf die Art und Weise kann man jeden Knochen im Körper testen und jede noch so kleine Abweichung vom Normalen herausfinden.

Activator-Technik