

Bei der MOT werden, wie der Name schon sagt, die inneren Organe behandelt. Dies geschieht durch an bestimmte Reflexpunkte gesetzte Stimulationen und gezieltes sanftes Lösen der Organe selber.
Was die MOT aber so herausragend macht, ist die Möglichkeit zur Diagnose von Organbelastungen, und dass sogar noch vor der klinischen Erkrankung.
Anders als bei der viszeralen Osteopathie, die ja ebenfalls die Organe bzw. Faszien mit weichen Techniken behandelt, werden bei der MOT auch die pathologischen Reflexe berücksichtigt und wieder normalisiert. Wenn beispielsweise ein Organ, z.B. die Leber, von dem aus dem Rückenmark austretenden Nerven nicht mehr richtig versorgt wird, kommt es zu einer Beeinträchtigung der Organfunktion. Die MOT ist aber imstande, diese Fehlfunktionen aufzudecken und zu behandeln.
Eingesetzt wird die MOT jedoch nicht nur dann wenn eine offensichtliche Organbelastung vorliegt, etwa bei einer schmerzhaften Gastritis (Magenschleimhautentzündung), sondern auch, wenn sich Störungen am Bewegungsapparat zeigen. So muss man etwa bei Schmerzen im linken Ellenbogen an ein Gallenblasensyndrom denken! Ohne Behandlung der Gallenblase werden diese Beschwerden in vielen Fällen kaum dauerhaft ausheilen.
Die MOT gehört zusammen mit Craniopathy zur SOT nach De Jearnette.