Visionäre Craniosacralarbeit

nach Hugh Milne

 

Der Vater der visionären craniosacralen Arbeit ist der in Schottland geborene und in Kalifornien lebende Osteopath Hugh Milne.

 

Hugh sagt:

 

„Ein Visionär weiß, wie man einen Klienten mit präzisen, sanften Kontakten berühren kann, die dem Klienten helfen, sich verbundener und zu Hause in sich selbst zu fühlen. Manchmal kann ein Visionär durch eine Berührung genau der richtigen Stelle auf die genau richtige Art, dem Klienten helfen zu erkennen, was ihn bedrückt, und was er braucht, um sein Gleichgewicht und seinen Platz im Leben wieder zu finden. Solche Arbeit kann dem Klienten auch den Zugang zu und die Nutzung seines Heilungs-Potenzials erschließen.“

 

Visionäre craniosacrale Arbeit wurzelt in der klassischen craniosacralen Osteopathie. Ihre Geburtsstunde war vermutlich der Moment, in dem der Begründer der craniosacralen Osteopathie William Sutherland Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Zeuge der beeindruckenden Wahrnehmungsfähigkeit seines Mentors und Lehrers Andrew Taylor Still wurde. Er schrieb:

 

Still war wie Röntgenstrahlen. Er konnte direkt durch dich durch sehen und dir Dinge sagen, ohne dich überhaupt anzufassen. Ich habe beobachtet wie er das tat! Immer und immer wieder. Wenn einige der ersten Lehrer eine Behandlungsdemonstration vor der Klasse machten und eifrig nach der Läsion suchten, kam der alte Arzt von hinten herein: "Die Verletzung ist hier". Wie hat er das gemacht?

 

In der visionären Arbeit geht es vor allem darum ruhig zu werden und aus der Mitte des Herzens zu lauschen: Wo ist die Verletzung?