Viszerale Osteopathie

 

Viszerale Osteopathie bedeutet frei übersetzt Behandeln von Organen.

Organe sind miteinander durch bindegewebige Hüllen verbunden. Sie bewegen sich auf mehrere Arten: Durch die Bewegung des Zwerchfells, durch die Kontraktionen des Herzens, durch unsere Muskel- und Skelettaktivitäten (Gehen, Laufen…) werden unsere Organe passiv bewegt.

Dann gibt es die Peristaltik, wellenförmige Bewegungen der Hohlorgane, die dazu dienen, den Speisebrei zu transportieren.

Zuletzt ist da noch die Eigenbeweglichkeit der Organe. Dies sind sehr feine Bewegungen, ähnlich den kleinen Bewegungen im craniosakralen System.

Die Herkunft dieser Eigendynamik ist ähnlich wie die Dynamik im craniosacralen System noch weitgehend unbekannt.

 

Ziel der Osteopathie ist es, die Beweglichkeit der Organe auf allen Ebenen zu normalisieren.

Mangelnde Beweglichkeit kann viele Ursachen haben. Vor allem natürlich operative Eingriffe mit Narbenbildung, eventuellen Verwachsungen. Schwere Traumen, z.B. bei Unfällen. Natürlich auch psychische Belastungen („es geht mir an die Nieren“, „es zerreißt mir das Herz“,…).

 

Mangelnde Beweglichkeit (oder besser gesagt Fehlbeweglichkeit) eines Organs kann sich durch lokale Symptome wie Sodbrennen oder Verstopfung äußern.

Es können aber auch Symptome aufteten, die in der Nähe des Organs liegen, wie Kreuzdarmbeinschmerzen bei Irritationen des Dickdarms, oder Symptome, die scheinbar gar nichts mit einem Organ zu tun haben, wie Kopfschmerzen, die mit einem Eierstockproblem zusammenhängen können.

Heilpraktiker Markus Tiroke